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Auto des Monats - Dezember 2001
Bentley S1 Continental, 1957, #BC27CH, 
Park Ward Two Door Saloon


Bentley S1 Continental

Der Bentley S1 Continental hob sich als sportliches Pendant sowohl hinsichtlich technischer Auslegung wie im äußeren Erscheinungsbild deutlich ab vom Bentley S1 in Standardversion. Mit dem Basismodell Bentley S1 gemeinsam hatte der S1 Continental das Chassis und den 4,9-Liter-Reihensechszylinder. Allerdings wies der Motor der Sportversion eine höhere Verdichtung auf, in Verbindung mit einer „längeren“ Hinterachsübersetzung resultierte eine höhere Endgeschwindigkeit. Tatsächlich stoppte The Autocar (Ausgabe vom 21.12.1956) beim Test eines Bentley S1 Continental ein Spitzentempo von 120,5 mph (ca. 194 km/h) - nicht einmal die späteren S2 Continental und S3 Continental bestückt mit 6,25-Liter-V8-Motoren konnten diesen Wert bei Tests übertreffen!

Bentley S1 Continental


S1 Modell 1955Die meisten S1 Continental gingen als Fahrgestell mit Motor an H.J. Mulliner und erhielten dort den Aufbau. Der Karossier orientierte sich - mit teils geringen Modifikationen - am hier abgebildeten Modell. Schon für die Mehrzahl der vorherigen Bentley R Continental hatte H.J. Mulliner elegante Fließheck-Coupés gebaut, zudem 2 zweitürige Coupés und 4 Cabrios. Zu letzteren hatte John Polwhele Blatchley das Styling entworfen - er hatte 1951 die Leitung des Stylingcenters bei Rolls-Royce übernommen. Er verfügte damit auch bei Park Ward über maßgeblichen Einfluß, denn Park Ward gehörte zum Rolls-Royce Konzern.

Bentley S1 ContinentalSeine Coupé-Version fand viel Lob und wurde sie auch für das 1955 vorgestellte Nachfolgemodell angeboten - nach entsprechender Anpassung an den S1 Continental mit mehr Radstand und weiterer Spur. Der Preis betrug £7.164, einschließlich Purchase Tax/Luxussteuer in Höhe von £2.389, für den Two-Door-Saloon, denn weder Rolls-Royce noch Bentley verwendeten den Begriff "Coupé".
 

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Serienmäßig erfolgte der Gangwechsel beim Bentley S1 Continental mittels 4-Gang-Automatik. Dabei handelte es sich um die in Lizenz gebaute Hydramatic von General Motors. Etliche Kunden beharrten auch beim Bentley S1 Continental darauf, dem manuellen Getriebe den Vorzug zu geben. - Selbstverständlich wurden solche Wünsche erfüllt. Der letzte Bentley S1 Continental mit manuellem Getriebe sei der mit der Chassis-Nummer BC79BG gewesen, notierte keine geringere Autorität als der verstorbene Stanley Sedgwick, Patron des Bentley Drivers' Club, in seinem „Twenty Years of Crewe Bentleys 1946-1965“. Stanley wird sich an Werksunterlagen orientiert haben und die bedürfen insoweit einer Korrektur. Denn der hier gezeigte S1 Continental stammt aus einer später aufgelegten Chassis-Serie und erhielt nach Kundenwunsch als Extras ein „sliding sunroof“ - und ein Getriebe mit Handschaltung.

Bentley S1 Continental


 

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