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Auto des Monats - Dezember 2010
Rolls-Royce Phantom I, 1933, #S239PR,
'St. Martin' Sedanca de Ville von Brewster


Rolls-Royce Phantom I

Rolls-Royce unterhielt in den 20ern ein Zweigwerk in den Vereinigten Staaten von America. Aus diesem in Springfield, Massachusetts, USA, gelegenen Zweigwerk stammt der am Juli 1933 an eine Kundin in einem der Ostküstenstaaten der USA gelieferte Rolls-Royce Phantom I. Im Sprachgebrauch hat sich, zwecks deutlicher Trennung zwischen den im Werk in England gebauten Phantom I und solchen aus der Fertigung in den USA die Bezeichnung „Rolls-Royce Springfield Phantom I“ durchgesetzt. 

"St. Martin" war der Name für eine Aufbauvariante, die seitens Rolls-Royce Custom Coachwork ab Werk angeboten wurde. Indessen betrieb Rolls-Royce of America nur in sehr geringem Umfang Karosseriebau im eigenen Werk. Die Arbeiten wurden meistens vergeben an externe Karosseriebau-Betriebe. Bevorzugt wurde Brewster in New York aus dem nahe liegendem Grund, weil Rolls-Royce Mitte der 20er Jahre dieses Unternehmen aufgekauft hatte.

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Rolls-Royce Phantom I

Die Aufbaunummer B7252 für diesen Springfield Phantom I mit Chassis-Nummer #S239PR entschlüsselt über den vorangestellten Buchstaben B, dass auch in diesem Fall der Aufbau bei Brewster geschaffen worden ist. Erwähnenswert ist, dass die Literatur beim Chassis des Rolls-Royce Springfield Phantom I als Optionen ausweist, zwischen Radständen von 143½ in. oder 144¾ in. oder 146½ in. zu wählen.

In technischer Hinsicht entsprach der ‘Springfield’ Phantom I in seiner grundsätzlichen Auslegung dem im englischen Stammwerk in Derby gebauten Rolls-Royce Phantom I. Es gab aber signifikante Abweichungen, zu nennen vor allem die Ausrüstung mit Linkslenkung oder die Auslegung der elektrischen Anlage auf 6 Volt (statt 12 Volt Spannung wie bei den Autos aus England). Tatsächlich gab es Abweichungen in so erheblicher Zahl, dass eine Auflistung einen Katalog füllen würde.

Rolls-Royce Phantom I

Dieser Rolls-Royce Phantom I „St. Martin“ von Brewster, verkauft 1933, war der drittletzte Wagen, der aus dem Serienbau im Werk von Rolls-Royce of America stammte. Die US-Produktion wurde eingestellt. Schon zuvor hatten die Erträge nicht gereicht zur Finanzierung der Produktions-Umstellung auf den neuen Rolls-Royce Phantom II – und der hatte in England bereits 1928 sein Debüt gegeben .

Rolls-Royce Phantom I


 

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