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Auto des Monats - Januar 2017
Rolls-Royce Phantom II, 1930, #109GY,
4-türiger Open Tourer


Rolls-Royce Phantom II

Der Neuaufbau von Karosserien ist bei Rolls-Royce aus der Bau-Periode vor dem II. Weltkrieg eine durchaus gängige Praxis gewesen. Die bei Produkten des englischen Herstellers legendäre Qualität erlaubte die Nutzung über einen deutlich längeren Zeitraum, als ihn mit fortschreitendem Alter "aus der Mode gekommene Karosserien" festlegten. Entscheidungen für Neuaufbauten fielen häufig auch nach Unfall- oder Brandschäden oder dergleichen. Zudem gab es ein weiteres Segment, in dem Rolls-Royce sich ob ihrer Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit enormer Beliebtheit erfreuten: die kommerzielle Nutzung. Bei letzterer reichte die Bandbreite von Feuerwehr- oder Abschleppfahrzeugen über die Verwendung als Taxis oder Ambulanzen bis zu Leichenwagen.

Rolls-Royce Phantom II

Eine Reihe von Limousinen bzw. Saloons, d.h. viertürigen geschlossenen Aufbauten, sind in späteren Jahren mittels mehr oder weniger aufwendiger Konvertierung in Tourer oder Cabriolets umgewandelt worden, um in einen zweiten Frühling zu starten. Das hat sich in vergleichbarer Weise als das Schicksal des Rolls-Royce Phantom II, #109GY, nachvollziehen lassen. Er trägt nicht mehr seine Original-Karosserie, sondern erhielt nach einem Interim kommerzieller Nutzung mit zweiter Karosserie schließlich einen anderen Aufbau als offener Tourenwagen. Als solcher kam er während der 1990er und bis nach der Jahrtausendwende für Touren durch einen in den Niederlanden ansässigen Fahrzeugeigner zum Einsatz. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch der neue Aufbau bei einem niederländischen Karosseriebauer entstanden ist.

Rolls-Royce Phantom II

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Mit dem soliden Fahrgestell und dem leistungsfähigen Motor war eine gute Basis gegeben für die Umwandlung dieses Rolls-Royce in einen offenen Tourenwagen. Der Vergleich des heutigen Erscheinungsbildes dieses Rolls-Royce Phantom II, #109GY, mit Fotos von Karosserien von H.J. Mulliner erlaubt die Annahme, dass ein kompletter Ersatz des Aufbaus erfolgt ist. Bei der Innenraum-Gestaltung war man einen cleveren Kompromiß eingegangen. Die vordere Sitzbank wurde ein Stück nach hinten versetzt angeordnet, was den vorne Sitzenden deutlich mehr Platz bietet als das im Fahrerabteil vor der Trennscheibe einer Limousine üblich wäre. Dennoch weist das rückwärtige Abteil opulente Abmessungen auf. Eine in der Dokumentation zu #109GA verwahrte Fotokopie einer Fax-Nachricht an den früheren Eigentümer Dr. Stenton bietet Details und Maßangaben zu einer "Nickel Plated Perfect Condition Rear Auster Screen". Exakt die findet sich montiert vor der Rücksitzbank als klappbare zweite Windschutzscheibe. Damit genießen Passagiere auf den Rücksitzen ein deutliches Plus an Komfort.

Rolls-Royce Phantom II


 

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