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Mehr zu Bentley in diesen Büchern:

Bentley Mark VI

Bentley - L'avenir pour défi

 

Auto des Monats - Juli 2016
Bentley Mark VI, 1950, #B389DZ
Coupé von Abbott

Bentley Mark VI

Edward Dixon Abbott hatte sein Unternehmen E.D. Abbott Ltd. in Wrecclesham nahe Farnham in der Grafschaft Surrey im Jahr 1929 gegründet, nachdem er die Anlagen und etliche Mitarbeiter des in wirtschaftliche Turbulenzen geratenen Karosseriebauers Page & Hunt übernommen hatte. Nach dem II. Weltkrieg musste beim erneuten Anlauf der Karosseriefertigung eine Anpassung an die drastisch veränderten ökonomischen und sozialen Bedingungen erfolgen. Die Stückzahlen individuell gefertigter Aufbauten brachen regelrecht ein und nurmehr geringe Nachfrage bezüglich Karosserien für Bentley, Ferrari, Jaguar, Jowett, Lanchester oder Rolls-Royce (dies ist keine komplette Auflistung) dezimierte die Zahl der verbliebenen Karosseriebau-Betriebe unerbittlich.

Unter den von Abbott auf Fahrgestellen von Bentley Mark VI geschaffenen Kreationen warfen die Fotos des Automobils mit Chassis-Nummer #B389DZ ein großes Fragezeichen auf. Denn die Werksunterlagen von Rolls-Royce (in deren Fabrik in Crewe war der Bentley Mark VI produziert worden) wiesen aus, es sei ein Cabriolet bzw. nach englischem Sprachgebrauch ein ‚Drophead Coupé von Abbott zur Auslieferung gekommen. Auf Basis der Werksangaben wurde #B389DZ auch im Buch CC9 „Bentley Mk. VI“ von Bernard King als Drophead Coupé gelistet – aber eindeutig hatte das Automobil von Anfang an in der Form als Fixed Head Coupé, d.h. mit festem Dach, existiert. In der Broschüre von Abbott gab es auch den mit Karosseriezeichnungen und Fotos belegten Hinweis, dass man Aufbauten nach deren Design-Nummer 3764 sowohl als Coupé wie als Cabriolet erhalten könne. 

Bentley Mark VI

Die naheliegende Schlußfolgerung dürfte zutreffen, dass die Unterlagen bei Rolls-Royce nur eine frühe Eintragung enthalten und ein späterer Wechsel, nachdem sich der Käufer für ein Coupé entschieden hatte, nicht mehr ergänzt worden ist. So etwas lässt sich für die Zeit vor dem II. Weltkrieg als relativ häufiges Vorkommnis nachweisen und es sind auch andere solche Fälle aus den Nachkriegsjahren belegt. Auf jeden Fall wird ein Ansatz deutlich, dass sich Abbott um „Rationalisierung“ bemüht hat, weil man die maßgeblichen Formteile der Karosserie für beide Varianten nach identischer Vorlage fertigte; die waren baugleich sowohl für das Coupé wie für das Cabriolet.

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Bentley Mark VI

Es verdient Erwähnung, dass man im Jahr 1950 bereits zu einem radikal neuen Design gefunden hatte. Das wurde zunächst parallel und später ausschließlich (wenngleich mit Variationen bezüglich Türgestaltung und Seitenfenstern oder auch Positionierung der Hauptscheinwerfer) für eine ganze Anzahl weiterer Bentley Mark VI verwendet.

Bentley Mark VI



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