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Auto des Monats - Juli 2017
Bentley Mk VI Cresta, 1951, #B167JN
Fastback Saloon by Facel Metallon

Bentley Mk VI Cresta

Die Modell-Bezeichnung 'Cresta' stammte weder von Walter Sleator (Leiter von Branco-Britannic, der Verkaufsniederlassung von Rolls-Royce in Paris) noch von Jean Daninos (Inhaber des Karosseriebau-Betriebs Facel Metallon) oder von Battista Pinin Farina (Designer des Fastback Coupés).

Tatsächlich beschreibt W.A Robotham, ein hochrangiger Manager von Rolls-Royce in seinem Buch Silver Ghosts and Silver Dawn: "Ich legte großen Wert darauf, dass Bentley mit einem Namen versehen und nicht nur mit einer seelenlosen Nummer gelistet würden. Deshalb ließ ich die Namen 'Corniche' sowie 'Cresta' registrieren." Diese Darstellung, die sich bereits auf unter Regie von Rolls-Royce gebaute Bentley der Vorkriegszeit bezog, ist Beleg dafür, dass schon im Jahr 1936 markenrechtlicher Schutz für diese Bezeichnungen erlangt worden war. Tatsächlich mokierte sich Robotham im Jahr 1970 darüber, dass ausgerechnet "…Vauxhall die Nutzung der Bezeichnung 'Cresta' überlassen wurde!"

Bei Bentley war die Bezeichnung keineswegs 'reserviert' für die Fließheck-Coupés. Das belegt eine Anzeige des Karosseriebauers Hooper & Co. aus der Schlussphase des II. Weltkriegs. Darin wurde für die Nachkriegszeit ein 4-Türer angekündigt, den Hooper als 'Cresta' vermarkten wollte.

Bentley Cresta Mockup

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Selbst heute ist nur denen, die mit der Markengeschichte von Bentley vertraut sind, unmittelbar geläufig, welches Modell als 'Cresta' beschrieben wird. Das mag darin einen Grund finden, dass nur etwa 10 solcher Automobile entstanden sind (wenngleich sich hartnäckig die Angabe hält, es seien 17 gefertigt worden). Der Autohersteller hatte sogar einen Katalog zum Bentley 'Cresta' aufgelegt. Darin bezog man sich auf die Fließheck-Coupés, die bei Facel Metallon in Frankreich nach einem Design von Pinin Farina, Italien, entstanden sind.

Bentley Cresta Brochure

Es gibt keinen vernünftigen Zweifel, dass zwischen dem Projekt 'Corniche' (einem konsequent stromlinienförmig ausgeführten Bentley der Zeit unmittelbar vor Ausbruch des II. Weltkriegs) und dem eindrucksvollen Bentley 'Continental', der 1952 vorgestellt worden ist, als 'missing link' der von Pinin Farina entworfene 'Cresta' die Lücke in der Entwicklungsgeschichte füllt. Deshalb war es eine kluge Entscheidung von Davide Bassoli, in seinem neu erschienenen Buch Continental Journeys dieses Modell zu beschreiben. Mit Continental Journeys ist ein Werk entstanden, für das mit an Besessenheit grenzender Akribie Details zu den fabelhaften Bentley Continental (R-Typ und S-Serien) aus den 50ern und 60ern gesammelt worden sind.

Bentley Mk VI Cresta



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