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Auto des Monats - Juni 2019
Rolls-Royce Park Ward II, 2002, #SCALD61EX2CX19070


Rolls-Royce Park Ward

Es hatte in den 1990ern nach der Produktions-Einstellung des R-R Phantom VI eine Lücke an der Spitze der Modellhierarchie bestanden. Der Autohersteller Rolls-Royce (damals noch im Besitz des Vickers-Konzerns) verfügte als Reaktion auf die Nachfrage nach großräumigen Limousinen für repräsentative Zwecke über die "Stretch-Limousinen", entwickelt auf der Plattform des Silver Spirit/Silver Spur. Mit einigen Aufhübschungen wurden diese Typen mit deutlich verlängertem Radstand separiert mit einer eigenen Modell-Bezeichnung als "Rolls-Royce Park Ward". Das war ein akzeptabler Verweis auf die Kunst des Karosseriebaus, denn den Coachbuilder hatte Rolls-Royce bereits vor Beginn des II. Weltkrieges komplett übernommen. Wegen hausinterner Konkurrenz, weil auch Modelle wie Rolls-Royce Silver Spur Touring Limousinen als 'Stretch-Versionen' angeboten wurden sowie Rolls-Royce Silver Spur 'Division' (die gelegentlich am Heck ein Emblem ‚Park Ward’ trugen) blieb die Produktionsziffer überschaubar: 49 Rolls-Royce Park Ward entstanden mit den Styling Elementen und technischer Auslegung von Silver Spirit/Silver Spur.  

Nach der 1998 durch den VW-Konzern erfolgten Übernahme des englischen Herstellers wurden in Crewe etliche seitens VW abgestellte Manager tätig. Deren Führung der Geschicke, als nach der Übernahme 1998 sowohl Rolls-Royce wie Bentley dort gefertigt wurden, warf Fragen auf wegen Nichtkenntnis der Firmengeschichte.

Rolls-Royce Park Ward

Nachdem 1998 die Modellgeneration Silver Spirit eingestellt worden war debütierte als neues Modell der Silver Seraph – unmittelbar vor dem Erwerb des Werkes in Crewe durch VW. Nachdem es den Silver Seraph zwei Jahre lang zu kaufen gegeben hatte, fiel endlich bei den von VW nach Crewe abgeordneten Managern der Groschen, dass man ein wichtiges Marktsegment mit fabelhaften Deckungsbeiträgen 'unterversorgt' gelassen hatte - nämlich besagten Bedarf an superluxuriös ausgestatteten Repräsentations-Limousinen mit extralangem Radstand. Man traf die Entscheidung für die Produktion des Rolls-Royce Park Ward. Dabei vernachlässigte man den Marketing-Gesichtspunkt, die Neuschöpfung nicht mit einer schon zuvor verwendeten 'verbrauchten' Modellbezeichnung anzubieten. Eine Abgrenzung des Debütanten etwa als Park Ward II hätte dem exklusiven Käuferkreis  klar signalisiert, dass eine völlig neue Alternative im Angebot war.

Rolls-Royce Park Ward

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Den Mitarbeitern in der Fertigung bleibt anzurechnen, dass sie die Scharte auswetzten. Denn sie schufen mit immensem Können in bester handwerklicher Tradition jedes einzelne Exemplar auf höchstem Niveau. Der hier gezeigte Rolls-Royce Park Ward (II) ist dafür ein prägnantes Beispiel. Original ausgeliefert nach Japan verwöhnt er mit einer Fülle von Komfort-Features. Jedes einzelne davon in einer Ausführung, die an Perfektion grenzt. Die gesamte Verarbeitung bestätigt, dass der Rolls-Royce Park Ward (II) die Spitze der Modellhierarchie bildete – ein würdiger Erbe seines Vorgängers, des Rolls-Royce Park Ward (I). 

Rolls-Royce Park Ward


 

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