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Auto des Monats - May 2018
Rolls-Royce Phantom II, 1934, #222AMS
'Newmarket' von Brewster


Rolls-Royce Phantom II

Falls jemand das Buch Rolls-Royce in America in der Bibliothek hat, wird eine Rarität gehütet. Denn mein verstorbener Freund John Webb deCampi hatte damit ein Standard Reference Book erstellt. Leider ist es seit vielen Jahren komplett vergriffen. Nahezu ohne Ausnahme gilt, dass bei weiterer Beschäftigung mit einem Thema zusätzliche Erkenntnisse gewonnen werden und dann resultieren Ergänzungen und manchmal Korrekturen. Das trifft auch beim genannten Buch zu. Denn nach den Angaben auf Seite 249 wäre anzunehmen, dass #222AMS der vorletzte als Linkslenker gelistete Rolls-Royce Phantom II gewesen ist, weil dort die Zählung bei #223AMS endet. Indessen gab es dann noch #224AMS, geliefert an Singer (Erbe des Nähmaschinen-Industriellen) in Monaco.

Wegen der schleppenden Verkäufe im Zuge der Depression fand sich für #222AMS erst für Januar 1934 die Erstzulassung notiert, d.h. erst um die Jahreswende 1933/34 hatte sich schließlich ein Käufer gefunden. Der entschied sich für eine Kreation von Brewster als Aufbau auf diesem Chassis. Dabei erfolgte eine Abkehr von der katalogmäßig vorgeschlagenen Variante insofern, als es sich um einen "Special Newmarket (King Type)" handelte; eine nur einmal in dieser speziellen Form ausgeführte Karosserie.

 Rolls-Royce Phantom II

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Bei den vom englischen Produktionsort Derby in die USA gelieferten linkgelenkten Phantom II hielt Rolls-Royce of America, Inc., daran fest, die mit Beleuchtungseinheiten zu komplettieren, wie sie seit 1929 für die in Springfield, Massachusetts, USA, produzierten ‚Springfield’ Phantom I üblich gewesen waren. Das waren  'Headlamps' und 'Sidelamps' von C.M. Hall sowie als Rücklicht die mit drei Leuchtenfeldern in einem Gehäuse ausgestattete "Trilin"-Lampeneinheit. Exakt diese Kombination von Beleuchtungseinheiten sorgt auch bei #222AMS für Illumination.

Rolls-Royce Trilin lamp

Eine genaue Prüfung zeigt beim Trilin-Rücklicht vier Leuchtenfelder. Denn eine nach unten weisende rechtseckige Ausstanzung (abgedeckt mit Klarglas) bewirkte die Beleuchtung des Nummerschildes. Etwas verblüfft war zu notieren, dass für aus moderner Nachfertigung stammende Kopien von Trilin-Leuchten ganz cool ein Preis von heftig mehr als 1.000 US$ gefordert wird. Unter den über die Jahre gesammelten Ersatzteilen hier ist meine Rückleuchte ein Original (der Schaft zeigt eingegossen RR-Emblem und Teile-Nummer). Ursprünglich war die nicht in meine Sammlung gekommen oder als Teil bevorratet, weil ich mal auf ein Springfield-Modell lauerte, sondern weil ich den Gedanken hatte, die an eine Regalwand in meiner Bibliothek zu montieren. Bei dem Preis, den jetzt unsere US-Vettern fordern, ist ihr solches Schicksal dann aber erspart geblieben.

Rolls-Royce Phantom II


 

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