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Auto des Monats - Februar 2018
Rolls-Royce Phantom III, 1937, #3BU6
Touring Limousine von Park Ward


Rolls-Royce Phantom III

Dieser Rolls-Royce Phantom III kam im Januar 1937 zur Auslieferung, die Lieferung des "rolling chassis", d.h. des Fahrgestells mit Motor durch Rolls-Royce an den Karosseriebauer war noch in 1936 erfolgt. Der Wagen gehört zu den ganz frühen aus der Chassis-Serie B, die in 1936 die Nummern 3BU2 bis 3BU200 (nur gerade Zahlen) und dann in 1936/37 die Nummern 3BT1 bis 3BT301 (nur ungerade Zahlen) umfasste.

Rolls-Royce Phantom III

Den Aufbau schuf der Karosseriebauer Park Ward. In den Firmenunterlagen von Park Ward war diese Touring Limousine als "Body No. 4248" notiert. Dieser Karosseriebauer genoß eine ausgezeichnete Reputation, tatsächlich hatte Rolls-Royce – nicht zuletzt auf Betreiben des legendären Chefingenieurs Sir Frederic Henry Royce - zu Beginn der 30er Jahre eine Beteiligung an diesem Unternehmen erworben (gegen Ende der 30er Jahre erfolgte die komplette Übernahme). Das ist von einiger Bedeutung mit Bezug gerade auf diesen Wagen. Denn Park Ward schuf die Karosserien für etliche der Experimental Cars. Die Experimental Cars waren die Prototypen, die eingehenden Tests unterzogen wurden. Nicht allein, bevor das neue Modell im Jahr 1936 auf den Markt kam, sondern auch weiterhin, um Modifikationen vor der Freigabe für die Serie zu prüfen.

Rolls-Royce Phantom III

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Beim Vergleich des Prototypen mit Chassis-Nummer #35EX (SW-Bild aufgenommen anlässlich einer Vorführung beim deutschen Vertragshändler Erdmann & Rossi in Berlin) mit dem hier gezeigten Automobil fallen viele Ähnlichkeiten ins Auge; etliche Details sind geradezu identisch. Etwas salopp formuliert, ist #3BU6 die um einen Kofferraum und einen höheren Grad von Luxus aufgewertete Variante. Luxuriöser sind bei #3BU6 z.B. die Zierleiste unter den Fenstern in verchromter Ausführung. Zudem weist die Motorhaube Belüftungs-Klappen statt –Schlitzen auf. Bemerkenswert sind auch Ausstellfenster in den hinteren Türen sowie Stoßstangen vorn und hinten.

Rolls-Royce Phantom III - Mascot

Ein eventueller Einwand, mit einer Kühlerfigur in Gold sei hinsichtlich Luxus übertrieben worden, kann umgehend entkräftet werden. Denn als 1920 in Paris ein Wettbewerb um die schönste Kühlerfigur der Welt ausgeschrieben war, hatte sich der Autohersteller mit seiner "Spirit of Ecstasy" beteiligt. Die war in Gold ausgeführt und bekam den 1. Preis zuerkannt. Von da an gab es regulär ab Werk auf Wunsch die Kühlerfigur in massiver Vergoldung (gegen einen heftigen Aufpreis).

Rolls-Royce Phantom III


 

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