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Auto des Monats - Dezember 2018
Rolls-Royce Silver Spur Park Ward, 1997, #CH80504
Stretchlimousine von Mulliner Park Ward


Rolls-Royce Silver Spur Park Ward

In den 1980ern wie auch in den 1990ern gab es Anfragen bei Rolls-Royce für Automobile mit deutlich erweitertem Innenraum, deshalb zwangsläufig mit erheblich längerem Radstand. Aber die Kunden wollten sich nicht für den, sowohl in der technischen Auslegung wie im Design der Karosserie, deutlich konservativ geprägten Rolls-Royce Phantom VI entscheiden, sondern verlangten die moderne Fahrzeugtechnik der aktuellen Modellreihe. Das waren die 1980 mit dem Silver Spirit eingeführten sogenannten "SZ-Cars", die mit fortlaufend in die Serie eingepflegten Modifikationen "State of the Art" gewährleisteten. Nach einer Übergangsphase, in der als Einzelanfertigungen z.B. beim Karosseriebauer Hooper und im Auftrag des Werkes in kleinen Kleinst-Serien bei Jankel "Stretch-Limousinen" entstanden waren, nahm Rolls-Royce selbst das Heft in die Hand. Mit diversen Radstand-Verlängerungen baute die hauseigene Karosseriebau-Division Mulliner Park Ward derlei Ausführungen. Das Werk hob vorzugsweise, aber nicht in jedem Fall, die Eigenheit der extralangen Variante hervor mit der Typenbezeichnung Park Ward.

Rolls-Royce Silver Spur Park Ward

In ihrer letzten Ausprägung zeigten die Limousinen mit extralangem Radstand alle Neuerungen, die ab 1996 serienmäßig als Up-Dates die Serie aufgewertet hatten. Vor allem erfuhr der Motor des Silver Spur eine Leistungssteigerung mittels Turbolader und geringe Retuschen der Karosserie hatten zu starker gerundeten Linien geführt. Die ab 1997 angebotene adaptive Fahrwerksabstimmung garantierte exquisites Handling. Selbstredend war bei derart komplexer Technik (mit einer Vielzahl von elektronischen Steuergeräten) extreme Sorgfalt hinsichtlich Wartung erforderlich. Daraus resultieren erhebliche Rechnungsbeträge. Die driften zügig ab in astronomische Regionen, wenn nach einem Schaden Arbeiten anfallen bezüglich Karosserie oder Technik-Komponenten, die spezifisch nur für diese Variante gefertigt worden sind. Mehr als 20 Jahre nach der Erstauslieferung kann nicht verwundern, dass in etlichen Bereichen die Ersatzteil-Situation als "kritisch" gilt.

Rolls-Royce Silver Spur Park Ward

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Zum hier vorgestellten Modell erfolgte die Angabe, es handele sich "No. 4 of 38". Es seien also nur 38 Automobile in dieser Ausführung entstanden, davon dieses als das vierte in der Baureihe. Es präsentiert sich in beeindruckend gepflegtem Zustand und zeigt eindrucksvoll, wie vor 2 Dekaden der Begriff „Höchstmaß an Komfort“ definiert worden ist. Ohne Abstriche ist auch im heutigen Verkehr noch ein hohes Maß an Exklusivität gewährleistet. 

Rolls-Royce Silver Spur Park Ward


 

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