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Die "Autos des Monats"

Mehr über Rolls-Royce in  diesem Buch:

 

Auto des Monats - September 2002
Rolls-Royce Flying Spur, 1994, #SCX55123
Limousine von Mulliner Park Ward


Rolls-Royce Flying Spur

Als anlässlich des Genfer Salons im Frühjahr 1994 das traditionelle Vertragshändlertreffen stattfand, überraschte das Werk mit der Ankündigung, erstmals einen Rolls-Royce lancieren zu wollen, dessen Motor dank Aufladung durch Turbolader eine enorme Leistungssteigerung zeigen würde. Die Reaktion auf die neue, „Flying Spur" getaufte Variante, war in den folgenden Wochen vielversprechend. Es gab feste Vorbestellungen, obwohl das Werk erst für Mai/Juni die Auflieferung von Vorführmodellen zusagte.

Angesichts des Erfolges der Bentley-Modelle mit Turbo-Motoren lag die Vermutung nahe, dass sich Kunden mit Interesse an besonders kraftvoller Motorisierung auch im Kreis derjenigen finden ließen, die grundsätzlich einem Rolls-Royce den Vorzug geben wollten. Mit einer weiteren Vermutung lag Rolls-Royce ebenfalls richtig - dass im Kreis der Interessenten eine erhebliche Anzahl besondere Ansprüche an die Ausstattung stellen würde. Zwar war der Rolls-Royce Flying Spur bereits in der „Standardversion", wenn man diesen Ausdruck überhaupt gebrauchen darf, vollständig ausgestattet. Die aufwendige Technik und die umfassende Ausstattung bewirkten einen Preis, der deutlich höher lag als der für den zeitgleich gebauten Rolls-Royce Silver Spur.

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In limiterter Serie von 50 Exemplaren entstand der „Rolls-Royce Flying Spur Mulliner Park Ward". Die Karosseriebaudivision Mulliner Park Ward bot für diese Fahrzeuge eineVielzahl von Abwandlungen und Ergänzungen. Selbstverständlich wurden darüberhinaus von einzelnen Kunden geäußerte Sonderwünsche verwirklicht. Als Resultat einer ganzen Bandbreite von Aufwertungen entstand schließlich jedes dieser Automobile als Unikat, perfekt abgestimmt auf die Anforderungen des Eigners. 

Mittelkonsole hintenBeim hier vorgestellten Wagen hervorzuheben sind die in die Kopfstützen der Vordersitze eingebauten Flüssigkristall-Bildschirme, eine aus der Lehne des Fahrersitzes (unterhalb des Picknicktisches) ausklappbare Fax/Internet-Einheit und insbesondere die opulente Mittelkonsole hinten. Die solcherart zum 4-Sitzer mutierte Limousine beeindruckt mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h innerhalb 7 Sekunden. Bezüglich der Höchstgeschwindigkeit hatte der Hersteller 225 km/h angegeben und damit Bescheidenheit demonstriert - denn der Luxus-Express übertrifft die Werksangabe deutlich..

  


 

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